Nahe sein

Ich höre das Rauschen in Deinem Innern,
ein rastlos leises Pochen, das Fließen,
wenn mein Ohr an Deinem Busen verweilt,
von Dir mit liebevollem Blick bejaht.
Ich spüre die Weichheit Deiner Lippen,
in der Beuge des Halses und schmecke
unser Verlangen, wenn meine Zunge
sich in Deines Körpers Senken verliert.
Die Hand erbietet sich, Dich zu kosen,
langsam und zärtlich, in meinem Tempi.
Dir mit meiner Finger Tanz zu zeigen,
wie stark meine Zuneigung, für Dich ist.
Entlocken möcht’ ich Dir den Frauenschrei,
den ganz Leisen und auch den sehr Lauten,
dies Anschwellen des Bebens verspüren,
das uns hinweg zieht, in unsere Zeit.
In Dir pflanzen will ich den reifen Baum,
im tiefen, zärtlich umhegten Grund.
Ihn bewässern mit Bächen voller Schweiß,
um mit Dir, Eva´s Frucht zu genießen.

Worte malen

Ach, wäre ich doch so wortgewaltig wie Gioconda.
Ich würde dich malen als Aquarell,
Deine Zartheit, Empfindsamkeit zeigen.
In Tempera um die kräftigen Farben
zur Geltung zu bringen,
die Dich so stark zeichnen, wie du wirklich bist.
In Öl würde ich Dich malen
um die Weichheit und Sinnlichkeit zu betonen,
die Deine Aura umspielt.
Ich möchte können den Holzschnitt,
der die Kanten richtet, welche das Leben schlug.
Eine Radierung anfertigen,
um den Scharten die Härte zu nehmen,
die Deine Tränen spülten.
Den Siebdruck würde ich verwenden,
weil Du vielschichtig bist.
Ich würde Strukturen benutzen,
damit ich Deine Erhabenheit sehe,
einen Grund habe Dich zu berühren,
zu betasten, Dich zu fühlen.

„Einsteigen bitte!“

Ein Flattern des Herzens,
von Traurigkeit geplagt.
Es stürmt der Augensee,
gebiert Tränen dabei.
Abschiedsleid entsendet Schmerz.
Aber ich spür Dich doch noch.
Die Wärme Deiner Lippen
auf der nackten, bloßen Haut.
Das tastende Suchen,
verzweifeltes Halten.
Der Kampf um Sekunden.
Laut schreit die Seelenpein.
Ein letztes festes Drücken.
Der Kuss, er schmerzt beinahe.
Das Zuschlagen der Türen.
Keine Nähe mehr zu Dir.

Pure Weiblichkeit

Pure Weiblichkeit,
fordernd mich umhüllt.
Möcht mich am liebsten,
voll Lust gewanden,
mit deiner Haut.
Um Deiner; immer,
nah zu sein.
Dir reichen ward ich,
meines eigenen
Fleisches Tuch,
wenn Willens Du wärst.
Unmöglich, ich weiß,
wird uns zerstören.
An unsrem Duft,
lass uns laben,
soll er uns betören,
mit der Liebe Gaben.

Motorradreise

Um Deine Kurven
möchte ich jagen.
Mit der Schnelligkeit
des Motorrades,
vehement reisen.
Den Zoomeffekt spüren,
des Herzmotors klopfen.
Adrenalin in mir,
ruft ein Prickeln der Haut,
den Atemsturm aus Dir.
Sanfte Bögen erlauben
ein Gleiten und ein Schwingen,
auf runde Hügel empor.
Wächterrinnen laden ein.
Zu parken, ein wenig nur.
Ungeduld lässt mich
gering nur warten,
jagt mich hinunter,
am Nabel vorbei,
fast in den Graben.
Das Beben des Grundes;
ein Kreuzen der Beine,
wirkt als rote Ampel,
einer Beschwernis gleich,
mein Tempo zu senken.
Ich werde innehalten.
Im Frauenland spazieren,
um die Blume zu pflücken,
die jetzt bestrickend erblüht.
Sie, die Ruhe scheinbar braucht.

Ohrenküsse

Mir abends geschenkt.
Dein Timbre das begießt,
den Baum der Phantasie,
der dürstet nach Dir.
Deine Zärtlichkeit,
die mich streichelt.
An verborgenen Orten,
Sehnsucht wachsen lässt,
Liebend umhüllt,
sinnlich tastend,
ergebe ich mich dem Spiel,
Deiner Lippen Ohrenkuss.

Ohrenküsse 2

Mir abends geschenkt.
Dein Timbre das begießt,
den Baum der Phantasie,
der dürstet nach Dir.
Deine Zärtlichkeit,
die mich streichelt,
an verborgenen Orten,
Liebend umhüllt,
sinnlich tastend.
Ergab mich dem Spiel
Deiner Lippen Ohrenkuss.

Fehlen großflächiger Berührung

Mich selbst liebkosen ist nur ein schwacher Trost,
dem großflächigen Berühren unserer Haut.
Sich an das weiche Verschmelzen entsinnen,
soll mir kaum beherrschbare Ekstase bringen,
gleich dem Tanz der Derwische im Morgenland.
Von den Beinen umklammert schlingt sich das Linnen,
Dich hoffnungslos nachformend bis hin zur Scham.
Meine Brust herzend, um Erinnerung bemüht,
will ich eine Fata Morgana erwecken.
Das die Pfeiler Deiner Frauenkathedrale,
sich gründen, auf meinem Rippenfundament.
Nein, kein Kreuzgang wird voll Andacht bewundert.
Einsam im Wind auf weitem Fels steht der Stupa,
Still wird der Göttin die Gabe dargebracht.
Erschöpft von Sehnsucht sinke ich in die Nacht.

Der Mond macht kein Geschrei

Beleuchtet vom vollen Mond,
ineinander verschlungen als ein Leib,
kein Anfang und kein Ende zu sehen.
Heiß gebiert die Haut sprudelnde Quellen,
bildet Dampf, welcher uns wärmt und kühlt.
Geflüstertes Unverstehliches,
dennoch wortreich verstanden,
und beantwortet mit Beißattacken,
gleich reißenden Katzen im Urwald,
schmerzlos und voll Wonnen geduldet.
Bedeckt wird der Mond von Wolken
Odeur, ein Picasso aus Aromen,
betört die Sinne, verzückt das Becken,
wo der Lotus kraftvoll frischfarbig blüht.
Zwingt den Knaben zum baden,
die Seerose zum Knaben,
das sie einander entgegennehmen.
Das Crescendo des Dschungel schwillt an,
kurz und doch lang genug,
um der Ebbe Brandung sanften Stille,
gebührendem Rahmen zu bereiten.
Der Mond macht kein Geschrei.

Raureifige Streuobstwiese

Frierend, blanke Fäuste
tief im Parka versteckt.
Hinweg aus der Sasse,
führt die Spur des Hasen.
Kristallweiß umzeichnet,
durch Reif auf dem Rasen.
Er hat uns entdeckt.
Die unseren Spuren,
nicht mehr zu erfassen.
Obgleich auch wir, wie wild,
die Halme zerknickten,
im Sommer, in Massen.
Untrennbar sein mussten,
wir Liebesverrückten.
Gartens letzten Apfel,
werde ich Dir holen.
Durch die Daunen tollen,
mit Dir, wie zwei Fohlen.
Verzückt zu servieren,
des Sommers Aroma.
Keine Angst, zu erfrieren!

Zwischenland

Verließ ich den Leib
Oder war es nur,
der Teil eines Traums?
Betäubt betrachtend,
irgendwo vom Zweig
meines Lebensbaums.
Geöffnet mein Leib,
ein Ziehen spürend.
Wollt mich zerteilen.
Ach, Irreführend,
dem Ruf zu folgen?
Gar zu verweilen?
Sah mich schlafend,
Tot da liegen?
Ich darf hier sein,
Wachen Sinnes!
Bin geblieben,
ward entschieden.

Mär

Grazile Haut, gleich
Weidenkätzchen weich.
Bezaubernd mir erzählt,
die indische Weise.
Neige mich ihr hin,
beseele mit Sagen,
liebevoll ihr Kinn.
Hinfort ihr Klagen,
ungelenker Art,
Freude sei der Sinn.

Windspiel

Will sein wie der Maienwind,
heiß wie des Sommers Kind.
Will zart die Härchen kosen,
sanft empor die Haut,
weich, wie der Blüte Rosen.
Mit den Locken wirbeln,
frohgemut verzwirbeln.
Durch leises, warmes Wehen
die Knospen zu bespielen,
Schauer sollst du fühlen.
In die Bluse schlüpfen,
keck den Rock anlüpfen.
Will kühn Dich berühren,
zur Wiese hinführen,
ins weiche Rasenbett.
Dir dort anempfehlen,
vom Kleid sich zu befreien;
Will Dich leise verführen,
feinsten Hauch sollst erspüren.
Am Nachmittag im Maien.

Na klar!

Meine Hände verabredeten sich
mit Deiner Haut,
Daten auf neudeutsch genannt.
Die Partikel strömen seit Millennien
nur immer wieder neu entdeckt
weil wir grad im String uns tummeln.
Sind wir der Urknall, Stephen?

Beschreibensversuch

Mir ist mal so,
zu schreiben
über eine Frau,
die ich liebe.
Ein sanftes Wesen,
weiches Wasser,
stetig den Stein bricht,
nach vielem umfliessen.
Möchte in ihr baden,
um drin, nah,
gewärmt zu sein.
das entspannende
Fliessen geniessen.
Meinen Körper ihr
anbietend, an das
Wasser zu schmiegen
klar und rein.
Ihre Augen nicht wie zwei Sterne,
nein, nur manchmal.
Eher wie Bernstein im Moos,
von Sonne befunkelt.
Ihr Lächeln fragend;
Tu mir nicht weh,
erzählt viel gelebtes Leben:
Lässt manchmal
ihre Lippen beben.
Ihr Körper spannt
sich wieder,
kräftig wie eine alte Feder
aus Stahl, die kalt
umgeschmiedet wurde.
Feuer hätte sie verbrannt!
Gleichzeitig Werkzeug,
Schmied und Stahl,
hatte sie keine Wahl.
Ihre Hände träumen
auf meiner Haut.
Wild, sanft.
Leie ihr meine Haut,
kein Traum soll verloren gehen.
Reiche ihr meine Hand,
verlassen das ungestüme,
um in sanftes Traumland zu wehen.
Sommersprosse
In Sommer,
wenn wir das Gefrorene lutschen,
grinst du mich an,
Vor lauter Wonne
möchte ich dich knutschen,
Gefallen hab ich dran!

Gedanken eines Grashalm‘s

Gestern gab es Kalk
Morgen soll es noch regnen
Bald kommen auch die Schafe wieder
Vielleicht krieg ich einen Köttel ab

Für Ida

Im Staub gewachsen, wo die Sterne kreischend gen Himmel fahren,
hat sie ein Meer von Güte mitgebracht, das versucht wird einzudeichen,
mit uns‘rer Gründlichkeit.
Die Flut Ihres Lächeln‘s sprengte bisher; jeden Deich.

An der Ruhr

Wo das Sirren der Mücken,
das Lachen der Jungen und des Mädchens
beim Färsenrodeo,
überdröhnt wird von der Einflugschneise Dortmund's,
hab ich meine Ruhe zum Sonnenkringel betrachten.
Plötzlich verstummendes Lachen,
zwingt meinen Blick hinüber,
um in die Explosion
des Brüllens einzustimmen,
als ein dungverschmierter Kopf
sich spuckend im Wasser versenkt.

Männergespräch mit Sohn

Cool berichtet er von seiner Freundin,
Der Dritten.
, - Und? Haste schon mal?
„ –... Na Klar!
, - Wie war Es?
„ – ...( Leicht errötend )
, - ...
„ – ...(Rot )
, - ...
„ – ,,,( Dunkelrot )
, - Ich kann dir auch nicht alles erklären, Frauen sind nicht zu beschreiben. Erlebe Sie und genießt euch. ( Dunkelrot )

Nächtliche Gewissheit

Noch ohne Namen der Morgen
Lichtlos das Fenster
Nur die Schatten schlafender Bäume
Stehen aufrecht und still
Du und ich schlafen Flanke an Flanke.
Ich flute an deiner Haut
Schwanke zwischen ihren kaum sichtbaren Kurven
Du schweigst spürst mich nicht bist auf der anderen Seite der Nacht
In einem Nebelland der Täuschung
Läufst Du und sprichst du lebst andere Leben
Doch ich weiß du bist hier
Sanft an meiner Seite dein matter Körper
Dein edler Schädel birgt in Bildern uns beide
Geteilte Landschaften Tunnel Plätze und Zeit
Selbst in der Stille weiß ich dich bei mir Stets warm und sicher
Ich zügle mich nicht länger berühre deinen Rücken
Suche deine Hand berge mich in der Höhlung deines Halses
Du bewegst dich wortlos mich zu empfangen
Kaum Traumland kein Trugbild trennt uns. -Gioconda Belli-

Ich denke an Dich

Ein kleines Stück Mut mitgeben auf den Weg,
möchte ich Dir,
Verzagtheit ist nicht angebracht.
Die Angst kann ich nicht vertreiben, aber niederhalten
mit den Worten der Hoffnung
Ich erwarte Dich zurück,
weil ich den Stil mag, mit dem du deine Worte zeichnest
die Wärme, zwischen den Zeilen,
die ich spüren kann, auch wenn dir kalt sein mag.
Als die Kraft der Buchstaben zu Schwertern wurden
um die Machtlosigkeit zu zerteilen.
Ich erwarte Dich

Ich wünsch Dir, dass es lange anhält

Auf den Flügeln der Liebe,
vom Glück beschwingt darfst du preisen,
die Schönheit des Sonnentages.
Nüchtern erlebt doch besoffen von Zufriedenheit,
bringst Du Freude,
in unser aller Tag.
Genieße den Ritt auf den Wogen der Liebe
und blick mit offenen Augen,
auf den Sturm der Gefühle,
dass du fliegen lernst,
mit einem Lächeln in den Armen des Einen,
dem Du dein Herz geschenkt.
Ich wünsch Dir dass es lange anhält

Kein Schweigen

Ein Engel stieg hernieder
und ich ward sprachlos
Sie desgleichen gewohnt
flüsterte mir ins Ohr
Mir ist genauso bang wie dir.
Du lieber armer Tor!
 Du bist wunderschön.

ich bin in Ordnung

die alten schienen
die ich jahrelang befuhr
waren mir bekannt
unbekannt war mir
die fahrtroute
die stand im fahrplan anderer
trotzdem wagte ich mich nicht
von diesen schienen
bis ich entgleiste
jetzt lege ich
meine eigenen schienen
von station
zu station -sigrid-

Zenit des Lebens

Einen Zenit überschritten, nein glaube ich nicht.
Dafür müsste ich wissen, ob, wann diese jetzige Lebenszeit endet.
Ich genieße, freue, liebe meinen jetzigen Zustand
in der frohen Erwartung, das nicht nur ihre, meine Seele
Miteinander schwingen, sondern auch unsere Körper sich
zueinander finden mögen, um den Zenit nach hinten zu schieben.
Weil wir doch erst anfangen.
Ein Anfang kann doch kein Zenit des Lebens sein.

Gebet

Eh Du da ohm,
Liewer Jott der Du da bist!
Kannste nich a bißchen offpassen of uns
Ich wills nich versau‘n, wie die annern Sach‘n.
Nur a kleen wenich, weil ich se doch so jerne hawwe.
Ich will dich och immer schreihm, was passiert,
weils beten ich doch nicht richtich kann.
Ich danke dich
Andreas, damitte weeßt, wer dich gebetet hat

Ferne Kuß

Bedecken möchte ich deine Lider mit einem zarten Kuß
um Vertrauen aufzubauen,
Die Wangen liebkosen,
Um den Mund zu künden, er bekomme gleich Besuch,
Lass die Lippen einander drücken und sich versprechen
eine Rückkehr. Der Hals ward dann besucht,
eine Expedition vorbereitend um deinen Körper zu bereisen.
Den ich aus der Ferne betrachtend. als begehrenswert Ziel erkoren.

Für meine Liebste

Ich liebe Dich, ich liebe Dich,
weil ich nicht anders kann.
Verzaubert, Frau, hast Du mich!
Weiß Gott, hilflos bin ich, ma(n)n.
Ohne Stab und Zaubertrank,
nur mit Worten Kraft.
Hast Du mich total bezirzt,
Frau, mit Deiner weiblich Macht.
WohlbehagIich, nehm ich sie hin,
sich zu wehren, hätt wenig Sinn.
Zu groß sind die Gewalten,
und gefährlich, sein Haupt zu behalten.
Das Innere ist sowieso verloren,
daran zu merken, wie diese Worte geboren.
Und holpert und stolpert auch dieses Gedicht.
Macht nix, es ist ein Zustandsbericht

Liebe

Animalisch küssen will ich dich,
Fressen mit Haut und Haar,
In Liebe mit Dir Ringen.
Wenn Du mich eroberst
mich ergeben den Klingen,
um entgehen der Gefahr,
uns zu verletzten.

Schlaf

Umaermelnt verabschiedet, mit Kuessen bedacht,
verabschiedet und anvertraut den Geistern der Nacht
das Liebste, mir so nah und gleichzeitig fern 
Bruder Mond gebeten, er ihren Schlaf bewacht
Schwester Sonne gedankt, sie Glück ins Herz gebracht.

Ohrenkuß 1

den Du mir jeden Abend schenkst,
erwartet voll vibrieren, Dein Timbre
das begießt den Baum der
Sehnsucht, der dürstet,
nach Dir.
Deine Zärtlichkeit, die mich streichelt,
an verborgenen Orten,
Sehnsucht wachsen lässt, Aphrodite
empfängt die Botschaft, ein Kräuseln des
Stimmensee kündet Hoffnung.
Mit Worten berührst du mich,
sinnlich tastend,
ergebe ich mich dem
Spiel, deiner Lippen
Ohrenkuß

Liebes-Torheit

Ach Liebstes mein,
bin grade rein,
einen Kuß will ich senden,
die Warterei beenden. 
'ne Mail geklaut,
damit sie Dich erbaut.
Dich umarmen,
hab mit mir Erbarmen,
mit meinem Gestammeln,
muß mich erst sammeln.
einen wundervollen Tag wünsche ich Dir.

Fahnarftbefuch

Daf Foto belegt'f 
Die Arme fu kurf,
die Blende ffu weit,
Ffahnlücke iss weg,
jetss kann ich grinssen,
nochma sso breit! 

Frauenmeer

In Dir tauchen,
Dein Meer bereisen.
Küsten finden,
unbekannte Gestade
begreifen, lernen
neue Sprachen sprechen,
die der Frau bestimmten Insel
meine Aufwartung bringen,
ihr zu huldigen,
das Opfer meiner Säfte,
ihren Garten zu gießen,
das ihr Feld erblühe,
ihr Hain Früchte trägt

Gut’n Morgenkuss

Ein Kuss am Morgen,
vertreibt die Sorgen.
Ein Kuss auf den Mund,
damit geht's rund.
Ein Kuss auf die Wange
beschliesst das Gerange.
Nebelfenster
Flüchtige Schatten,
sehn aus wie Du,
denk mich Dir herbei.
Dein Kuss mit feuchtem Mund,
Ich spüre die Tropfen,
sehe dich zwischen den Bäumen
flirten mit mir, du Fata Morgana,
die mir täglich flüstert ins Ohr.
Bald Enden, das Suchen
im Nebel, Flirten mit mir,
zwischen den Bäumen,
nicht nur flüchtiger Schatten sein
Begreifbar sein wirst Du,
und täglich flüstern uns
ins Ohr, Ich liebe Dich.

Bändelei

In den Schlaf gekuesst,
Liebkost, gedrueckt hat sie mich.
Mein Sehnen und Verlangen
scheint nicht Enden zu wollen,
trotz langer Naechte, kurze Ruhezeiten.
Habe mein Herz Ihr dargeboten.
Sie nahm an und band Ihres,
gleich einer Schleife drumherum,
um zu kuenden;
Er soll mein Liebster sein.

Es riecht nach Schnee

Die Spur des Hasen,
kristallweiß ummalt,
durch Reif auf der Wiese,
führt weg aus der Sasse.
Unsere Spuren,
nicht mehr zu sehen.
Obgleich auch wir,
das Gras knickten.
Mit frostiger Nase,
versuche ich den Duft,
des Sommers zu erhaschen.
Vergeblich, es riecht nach Schnee.
Internet
Mailworte bewogen,
den Tanz unsrer Seelen.
Nicht zu beherrschen,
vom Logikgedanken.
Staunend wir spüren
den wohligen Sinn,
der Nähe für uns.
Ohne Berühren.
Dem sanften Sehnen
nach zartem Wort,
musste Erspüren
des Glückes Hort.
Kennst Du
Kennst Du die Wärme,
wenn die Liebste Dich
mit den Augen küsst?
Hörst Du das Lied,
welches ihre Lippen
auf der Haut besingt?
Kennst Du das Spüren
Wenn die Liebste Dich,
mit ihrem Lächeln streichelt
Hörst Du das Gedicht
Das sie mit ihrer Hand
In meine Stoppeln flicht.
Mag es genießen,
dieses Kennen.
Nicht benennen.
Nun, liebe Gästin oder lieber Gast hast Du Dich bis hier unten durch gekämpft?
Manches wird Dir doppelt erscheinen aber da konnte ich mich nicht entscheiden, welche Version, die Beste ist. Vielleicht sagst Du es mir.

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